Was ist ein Mitarbeiterbeteiligungsplan?

Sicherlich gib es ganz unterschiedliche Pläne die es Arbeitgeber ermöglichen ihren Mitarbeitern an den Unternehmen zu beteiligen und zwar in Form von Aktien. Aber es gibt tatsächlich nur einen Plan der auch wirklich Sinn macht. Mit dem Plan sollten grundsätzlich die Arbeitgeber diese Plan nicht nur als eine Art Belohnung betrachten. Denn diese Art ist was komplett anderes als jede andere Art der Aktienoption.

Was sind denn ESOP-Pläne

Dabei handelt es sich sozusagen um Pensionspläne bei denen es sich um Eigentumsanteile des Unternehmens handelt. Diese können an alles Mitarbeiter des Unternehmens vergeben werden. Dieses Pläne sind prinzipiell nichts anderes als Begünstigungen für die Mitarbeiter. Die Aktien werden immer auf den Namen des Mitarbeiters auf einem extra Konto platziert. Diese Pläne können immer nur Unternehmen anlegt werden die dem Typ C oder S angehören. Eine Personengesellschaft und andere professionelle Firmen dürfen diese Art nicht anwenden. Damit ein Plan für ESOP erstellt werden kann muss immer ein entsprechendes Komitee erstellt werden. Und diese handeln dann den Mitarbeiterbeteiligungsplan: ESOP entsprechend aus. Nun wird darüber beraten wie der Plan dann betrieben wird und auch über die Finanzierung wird entschieden. Danach wird dann ein Treuhänder benannt. 

Wie ist es mit den Beiträgen? 

ESOP Pläne sind grundsätzlich was einzigartiges und werden in der Regel durch Arbeitgeberbeiträge finanziert. Arbeitnehmerbeiträge sind in diesem Fall immer erlaubt aber werden nur ganz selten verwendet. Der Arbeitgeber wird dann jährlich Beiträge die steuerabzugsfähig sind auf die Mitarbeiterkonten einzahlen. Der Selbstbehalt pro Jahr das genau 25 Prozent des Gesamtlohnes ausmachen. Diese Pläne gelten in der Regel für Personen ab 21 Jahren und die mindestens für 1.000 Betriebsstunden im Betrieb sind. 

Die Diversifizierung 

Alle Mitarbeiter die dann mindestens 10 Jahre an dem Plan teilgenommen haben können bis hin zu ihren 55.Lebensjahr eine Viertel des Planvermögens einteilen und bis zum 60. Lebensjahr weitere 25 Prozent des eigenen Plansaldos diversifizieren. 

Wann sind Distributionen möglich?

Ein Mitarbeiter kann die Verteilung des ESOP in bestimmten Fällen annehmen

  • Beim Eintritt in den Ruhestand 
  • Bei Tod oder einer Behinderung 
  • Bei Verlassen des Unternehmens
  • Wenn eine Härteverteilung diese zulässt
  • Bei ausgehandelten Bedingungen

Wie sieht es denn mit der Besteuerung aus? 

Die Ausschüttungen von ESOP Plänen müssen wie jeder andere qualifizierte Plan versteuert werden. Und zwar als eine Kapitalertragssteuer. 

Die Vorteile der Pläne

  • Die Liquidität
  • Steuerliche Vorteile 
  • Motivation von Mitarbeitern 
  • Stimmrechte
  • Dividende

Die Nachteile der Pläne

  • Ein Mangel an Diversifizierung
  • Eine geringe Auszahlung
  • Die Unternehmensstruktur ist begrenzt
  • Probleme des Cashflow
  • Sehr hohe Ausgaben
  • Der Aktienkurs dünnt sich aus 

Bereits seit den 1950er Jahren gibt es diese ESOP Pläne. Bis zum Jahre 1974 sind diese Pläne der ERISA unterstanden. Die Pläne haben ihre Einschränkungen aber dennoch Motivieren sie die Mitarbeiter. Seit dem Jahr 2012 sind es etwa 11.000 Unternehmen die an diesen Plänen teilnehmen. 

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